Eine Recherchereise  nach Namibia

Konzept

Mit freundlicher Unterstützung      des Goethe Institut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie wird in Namibia über die Zeit der Deutschen berichtet? Wird Kunst über dieses Thema produziert? Die Frage, wie man Narrative über die eigene Kolonialgeschichte wirklich dekolonialisieren kann, steht im Zentrum unserer Recherche. Die Spurensuche in Landschaft und Architekturen (Straßen, Häusern und anderen Folgen menschlicher Einwirkung) und die Sammlung von Erzählungen sollen den Anfang dieser Arbeit bilden. Dem zugrunde liegt ein Verständnis von “Ort” als das Zusammentreffen aller vorangegangenen, derzeitigen und zukünftigen Geschichten. Politische und soziale Prozesse manifestieren sich in diesen Geschichten und hinterlassen ihre Spuren in der Landschaft und den Architekturen. Um eine dekoloniale Perspektive zur deutschen Kolonialgeschichte und zu den deutsch-namibischen Beziehungen zu entwickeln, ist es unabdingbar verschiedene Schwarze Perspektiven einzubinden um zu erfahren, welche Narrative es auf Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges gibt.